Ein Sieg im letzten Gruppenspiel hätte zum Einzug in das Halbfinale vom sehr gut besetzten Turnier in Sulzbach gereicht. Die ganze Halle war sich sicher, dass dieser Fall beim Stande von 1:0 und NUR NOCH 10 Sekunden zu spielen eintreffen wird. Dazu kam, dass drei Eschborner Spieler in der gegnerischen Hälfte ohne Gegenspieler in Richtung Tormann rollten, um sogar die Führung auszubauen. On Top befand sich der Ball noch zwischen den Zauberfüßen des Eschborner Torjägers. Was dann geschah ist mit Worten nicht zu beschreiben. Der Kommentar eines angereisten Fans gibt den Verlauf wohl am besten wieder: "Jetzt weiß ich, wie sich die brasilianischen Fans nach dem WM Halbfinale 2014 gegen die DFB Jungs gefühlt haben!" 

Nach dem unbegreiflichen Ballverlust kassierte die SoMa Eschborn 1,5 Sekunden vor Schluss den 1:1 Ausgleich - und war raus aus dem Turnier!

Der grußlose Gang des Eschborner Torjägers direkt an die Theke, um Verdrängungsmittel zu organisieren konnte das Gefühl der Trauer nur äußerst langsam lindern.

Als das Turnier schon lange beendet war durfte Stoni in der dunklen und leeren Halle die Spielszene durch den Taktikfuchs und Fußballexperten Thomas H. noch einmal in aller Ausführlichkeit durchleben. Gerüchte es soll dabei zu Handgreiflichkeiten gekommen sein können wir weder bestätigen noch dementieren.

Es hätte das Turnier des jungen Christian B. werden können. Mit unglaublichen Leistungen und stolzen 5 Toren in der Vorrunde sah vieles danach aus den Sprössling feiern zu können. Völlig zu Recht hatte aber der Veteran Jörg S. etwas dagegen. Mit seinem Doppelpack im Finale zeigte der Edeljoker dem Jüngling deutlich, dass es auch auf den richtigen Moment ankommt. Während der junge Hüpfer im wichtigen Finale nie zu seiner Form fand reichten dem Tausendsassa zwei Chancen zu zwei Buden, um den Turniersieg einzufahren.

Die SoMa Eschborn verteidigte damit den Titel aus dem Vorjahr in Zeilsheim und hat nun die Chance den Pokal bei einem erneuten Sieg für die Ewigkeit in den heimischen Vitrinen zu behalten.

Dem MVP Jörg S. sein Dank.

MVP=Most Valuable Player = Wertvollster Spieler (dieses Turnieres)

Nach Wien (2011), Erfurt (2012) und Amsterdam (2013) war im Jahr 2014 das heimische Deutschland als Trainingslager gesetzt. Die Wahl viel auf Oberhof um unsere SoMa Fit für die nächste Winterolympiade zu bekommen. Dies viel in der Disziplin Biathlon erstaunlicherweise so gut aus (bewegte Bilder unter "Photo" erhältlich), dass der ansässige DSV direkt zu einem internen Staffelwettbewerb einlud, um den Schlussläufer für die Olympiade 2018 in Pyeongchang (Südkorea) zu bestimmen.

Nach dramatischen Ereignissen und Szenen kam es zum unvermeindlichen Höhepunkt beim letzten Schießen zwischen zwei Staffeln verkörpert durch die Schlussläufer  Martin D. und Frank R. Die Spannung in weitem Rund war kaum zu ertragen und der Druck auf den Schultern der Athleten war unmenschlich als beide zeitgleich zum letzten Schießen in Stellung gingen.

Die Teams hatten unterschiedliche Taktiken erarbeitet. Team A: "Kein Problem Martin. Du machst das. Wenn nicht auch gut. Silbermedaille haben wir sicher. YEAHHHHHH" hörte man hinter Schießstand Nummer 2. Anders die Anfeuerungen hinter Schießstand Nummer 1: " Wenn du kleiner .... das jetzt noch versaust, dann werden wir dir .... bis du nicht mehr ..... hast du uns verstanden du .....!"

Man merkte sofort in welchem Team der Zusammenhalt stimmte und spätestens seit der WM 2014 ist der Teamgeist ja wieder angesagt. Das Endergebnis war erschütternd und Team A war der große Sieger. Ganz Deutschland darf sich nun freuen Martin D. bei der nächsten Olympiade als Schlussläufer für den DSV erleben zu dürfen.

Am nächsten Tag stand Bobfahren auf der Agenda. Nach den heroischen Leistungen im Biathlon viel dem Deustchen Bob- und Schlittenverband nichts anderes ein, als einen angeblichen Defekt an der WM Bobbahn zu vermelden, um so den Vormarsch der SoMa in den Wintersport zu blockieren.

Der gewohnten raschen Auffassungsgabe unseres Reiseleiters "Turbo" war wieder mal zu vertrauen und so kam ein äußerst unterhaltsamer Radtrip mit diversen Bergetappen Rund um Oberhof zu stande. Da ja bereits schon Miguel Indurain seine Mittelchen benötigte, gab es auch auf dieser Bergetappe genügend Aufputschmittel, so dass jeder Radastheke egal in welchem Fitnesszustand die Ziellinie ereichte.

An dieser Stelle möchten wir dem Reiseleiter für seine jährlichen Mühen DANKEN, da die Ausflüge im Großen und Ganzen immer sehr Erfolgreich sind. Gerne möchten wir auch noch seine Ruhe erwähnen bei sämtlichen Angriffen aus den eigen Reihen bezüglich der Planung und des Ablaufes. Bitte weiter so!