Wieder ein Montagabend, dieses Mal stand das zweite Spiel der jungen Vereinskarriere des FC Soma Eschborn auf dem Programm. Fußballspiele an diesem Wochentag sind für Eintracht Frankfurt Fans ja durchaus nicht ungewohnt. Auch dieses Mal traten die Eschborner zu Hause an, Gegner war die spielstarke Mannschaft von Rot-Weiß Frankfurt.

Das erste Ausrufezeichen setzt Trainer Rossmann bereits vor dem Spiel. Trotz des Sieges im ersten Spiel war er offenbar nicht vollständig zufrieden mit der Leistung einzelner Spieler und so musste unter anderem Thomas Helmer zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Von der ersten Minute an war den zahlreichen Zuschauern klar, was sie zu erwarten hatten. Auf der einen Seite die ballsicheren Gäste, die gleich versuchten das Tempo möglichst hoch zu halten und auf der anderen Seite aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber, die vor allem in schnellen Kontern ihr Glück suchen.

Die Taktik ging aber auf beiden Seiten nicht richtig auf, das Geschehen spielt sich die ersten 20 Minuten fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Torchancen waren nicht auszumachen.

Dann der erste große Aufreger, die Pfeife von Präsidenten-Schiedsrichter Guido war von Anfang an nicht auf der Höhe und müsste daher ausgewechselt werden. Ein, zum großen Glück aller Beteiligten, angezogener Flitzer übernahm den Austausch des akustischen Signalgebers noch auf dem Spielfeld.

Weiter ging es im Spiel und direkt danach aus dem Nichts dann die riesige Chance für die Gastgeber zum Erfolg zu kommen, am Ende aber leider nur eine weitere Seite im wohl ziemlich dick werdenden Buch der Pfostentreffer des FC Soma Eschborn. 

Bös hatte sich gut durchgesetzt und scharf in die Mitte geflankt. Der Klärungsversuch des Verteidigers wird zum Querschläger, aber eben auch nur zum Pfostentreffer.

Das war der Weckruf für beide Teams, aber diesem Moment war richtig Leben in der Bude. Chancen jetzt auf beiden Seiten, auf der einen Seite verpasst Stoni, auf der anderen rettet Josch.

Zahlbares kam aber auf beiden Seite nicht raus, so dass es mit 0:0 in die Halbzeit ging.

Die Verschnaufpause kann besonders einigen Eschbornern sehr gelegen, die ersten 35 Minuten hatten Kraft gekostet.

Mit neuer Kraft und frischem Mut ging es in den zweiten Durchgang. Die Fans sahen jetzt die beste Phase des FCSE, aus der neben der ersten Ecke auch ein weiterer Pfostentreffer resultierte. Wieder Flanke Bös, dieses Mal extrem optimistisch geschlagen, in der Mitte verpassen Freund und Fein, doch hinten lauert Scifo, nimmt die Kugel an und knallt sie an den Pfosten.

Das grandiose Anfangstempo konnten die Platzherren allerdings nicht lange halten, so kam Rot-Weiß wieder besser ins Spiel.

Zeit also einen neuen Reizpunkt zu setzen. Das macht man am besten, wenn man einen Europameister einwechselt. Wohl dem, der auch einen hat, so konnte Asmuth den schon lauernden Thomas Helmer in die Schlacht schicken.

Der nahm den Kampf auch direkt an, keine 30 Sekunden braucht dieser, um den ersten Freistoß rauszuholen. Leider allerdings nicht für die eigene Truppe, sondern für den Gegner.

Aber wir kennen unseren Thommy, der lernt aus sowas und macht es besser. Nur 3 Minuten später also wieder Freistoß für Frankfurt, wieder verursacht von ihm.

Die Frankfurter hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, spielten bis zu diesem Zeitpunkt aber zu ungenau nach Vorne. Dies änderte sich in der 52. Minute, auch unter kräftiger Mithilfe der ansonsten sattelfesten Eschborner Abwehr. Ein unnötiger Ballverlust wurde von den Gästen gnadenlos bestraft, der Stürmer eroberte den Ball und schließt eiskalt und unhaltbar flach in die Ecke ab. Da war es also passiert.

Allen war klar, dass es jetzt für die Soma Eschborn extrem schwer werden würde. Trainer Asmuth versuchte aber nochmal alles und wechselte in der Schlussphase Edeljoker Turbo ein.

Ab jetzt hieß es lang und hoch auf den Ex-Präsidenten, in Fachkreisen auch „Der weiße Drogba“ genannt.

Zwar sprangen noch zwei Eckstöße und eine gute Chance für Stoni raus, unterm Strich reichte es aber nicht mehr für einen Treffer. Das Spiel endete also knapp, aber am Ende sicher nicht unverdient mit 0:1.

Gelingt es der Truppe im nächsten Spiel die Pfostentreffer in Tore umzutauschen, dann kann man sicher einiges erwarten. Dann steht die Partie gegen den ADAC auf dem Spielplan, leichter als gegen die rot-weißen wird das sicher nicht.

 

 

 

 

Der neu gegründete Verein konnte gleich das erste Spiel der jungen Vereinsgeschichte auf der Heinrich-Graf-Sportanlage gewinnen.

Der am Ende souveräne 2:0 Erfolg im Derby gegen die Tura Niederhöchstadt musste aber hart erarbeitet werden und das Spiel der Eschborner ließ noch reichlich Luft nach Oben.

Den Zuschauern, die an diesem Abend den Weg auf die Sportanlage gefunden hatten, zeigte sich eine über weite Strecken überlegenen Mannschaft des FCSE, die dieses Mal aber eine Ihrer größten Stärken vermissen lies.

So war die sonst brutale Abschlusseffektivität an diesem Abend fast nicht zu sehen. Man traf nicht nur 4 Mal Aluminium, sondern verschoss auch noch einen Strafstoss.

Durch das blendende Fluchtlicht war der Schütze von der Pressetribüne leider nicht zu erkennen. Es soll sich aber um einen groß gewachsenen Spieler mit extrem kurzem Haarschnitt gehandelt haben.

Zusätzlich beeindruckte neben Jens Lis auch Asmuth Rossmann in besonderer Manier. Vor dem Spiel noch Trainer, leitete er die erste Halbzeit als Schiedsrichter, um dann in der zweiten Halbzeit als Spieler aufzulaufen.

Während Asmuth in seiner Dreifachrolle wohl noch davon ausging Fußballgeschichte geschrieben zu haben, trat der 1. Vorsitzende Guido auf die große Fußballbühne. Er war in der ersten Halbzeit nämlich noch als Präsident und Spieler dabei, um dann in der zweiten Halbzeit in die imaginäre Kluft des Unparteiischen zu schlüpfen. Knapper Punktsieg an dieser Stelle für Guido. Präsident ist halt am Ende des Tages einfach mehr als Trainer.

Die Geschichte des Spiels ist übrigens schnell erzählt. In der ersten Halbzeit gab es zwei Pfosten- und einen Lattentreffer zu bewundern. Auf Tore warteten alle beteiligten aber vergeblich.

Die fielen dann erst in der zweiten Halbzeit. Der ersten Treffer der Vereinsgeschichte geht auf Scifos Konto, der in der ersten Halbzeit noch den Pfosten traf und beim vergebenen Elfmeter zumindest in der Nähe war. Eine Hereingabe von Stoni sorgte in der Mitte für Unruhe und den Abpraller konnte unsere Nummer 8 dann mit einem strammen Schuss ins Tor befördern.

In eine kleine Drangphase der Tura fiel dann noch das 2:0. Roberto mit einem gezielten Befreiungsschlag auf Stoni, der alleine gegen vier Gegner zum Tänzchen bittet. Den verzweifelten Ruf „Der hat nur nen Linken“ scheint er nicht gehört zu haben, denn in seiner unnachahmlichen Art zieht er links am Verteidiger vorbei, um dann genau mit diesem Linken den Ball über den Torhüter zu schlenzen. Passend zu diesem Abend landete auch dieser Schuss  zuerst am Pfosten, um aber dieses Mal von der Innenseite den Weg ins Netz zu finden.

Danach versuchte es die Tura zwar nochmal und sie kamen auch noch zu zwei guten Gelegenheiten, scheiterten aber an sich selbst, oder an Schlussmann Josch, der seine weiße Weste bis zum Ende verteidigen konnte.

Ein gelungener Auftakt also für den FC Soma Eschborn, für den im Oktober jetzt viele Englische Wochen anstehen. Bleibt zu hoffen, dass sie ihre Effektivität bis dahin wiederfinden.

JensB

Er überstrahlt alles: Jens Lis on fire

Mit einem überzeugenden Auftritt am Mittwochabend konnte sich die Soma des 1. FC Eschborn im Nachbarschaftsduell in Sossenheim klar und deutlich durchsetzen.

Ein Ergebnis das am Ende sicher ein wenig zu hoch ausfiel. Die Jungs aus Eschborner nutzen ihre Chancen aber wieder einmal eiskalt und gnadenlos, während die Gastgeber einfach zu viel ungenutzt liegen ließen.

Als der Ball nach weniger als einer Minute schon im Sossenheimer Tor einschlug, waren alle taktischen Vorgaben über Bord gegangen. Stoni spielt uneigennützig in den Lauf von Christian Bös, der lädt einfach mal flach ab und der Ball landet im Toreck.

Sossenheim war sichtlich geschockt und Eschborn natürlich zufrieden und danach etwas zurückhaltend, so dass dieses furios startende Spiel direkt nach dem Tor spürbar verflachte.

Sossenheim versuchte es gelegentlich über Flanken und Ecken, Eschborn versuchte es über schnelles Umschalten. Dies gelang einmal mehr vorzüglich in der 10. Spielminute. Dieses Mal setzt Wolle mit einem gekonnten Pass den Torjäger vom Dienst in Szene und Stoni lässt sich das nicht nehmen. Sein Heber aus 16 Meter landet hinter dem Torhüter der Heimmannschaft im Netz.

2 Schüsse und 2 Tore, so kennen wir diese Mannschaft und Ihre Qualitäten im Abschluss.

Sossenheim war zwar bemüht, kam aber nicht zu zwingenden Chancen. Die Eschborner spielten jetzt eher auf verwalten. Eine Strategie, die in der Vergangenheit oft zu einem Gegentreffer kurz vor dem Halbzeitpfiff geführt hat.

Auch dieses Mal gab es genug Anlass zur Sorge, denn die Sossenheimer hatten gleich mehrere Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Scheiterten aber an Josch, Frank oder an sich selbst. Auf der anderen Seite gab es nur noch eine Gästechance. Eine Flache Hereingabe von Gastspieler Ovalo da Lima Santos konnte Christian Bös nicht verwerten.

So stand es ein wenig glücklich zur Pause 0:2.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einem Paukenschlag von Christian Bös. Dieses Mal konnte er das Leder aber nicht im Tor unterbringen und scheiterte am Pfosten.

Die Eschborner hatten sich offenbar eine Menge vorgenommen und setzen nach diesem Warnschuss direkt nach. Wieder einmal zeigte sich die besondere Qualität dieser Truppe.

Innerhalb von 2 Minuten versenkten sie mit einem Doppelpack alle Hoffnungen der Platzherren nochmal zurückzukommen. Nach einer soliden ersten Halbzeit konnte sich Ovalo, gut von Richard steil geschickt, auch noch in die Torschützenliste eintragen, als er den Ball geschickt am herauslaufenden Torhüter in die Ecke schob.

Direkt danach dann einer der, vor allem von seinen Mitspielern gefürchteten gelupften Pässe von Roberto. Dieses Mal kommt der Pass aber punktgenau an und Christian Bös stellt souverän auf 0:4.

Spätestens jetzt stand der Sieger hier fest. Die Luft war zwar raus, aber das Tore schießen stellten die Mannschaften trotzdem nicht ein.

Nachdem die Soma Sossenheim zum 1:4 Ehrentreffer kam, hatte der Star der Eschborner seinen Auftritt.

Den punktgenauen Pass in den Lauf nimmt Jens Lis gekonnt mit und stürmt Richtung Tor.

Und was macht man als Keeper, wenn Jens Lis is on fire auf einen zu gerannt kommt?

Genau, man macht einfach sein Tor frei und lässt ihn den Ball mit minus 3 km/h ins Tor befördern.

JensA

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Kurz vor Schluss steht Richard dann noch da, wo ein Torjäger stehen muss. Kann schon mal passieren, wenn man eh viel steht. Ein Schuss von Stoni landet am Pfosten, unsere Nummer 13 verwandelt den Abpraller eiskalt zum Endstand 1:6.

So endete das letzte Spiel vor der Sommerpause mit einem Sieg und der Erkenntnis, dass die Stürmer im Moment einfach nicht aufzuhalten sind und dass Jens eine verdammt coole Socke ist.

Werner, ich liebe Dich.

In diesem Jahr ging die jährliche „Event-Herrenfahrt“ der SoMa Eschborn nach Augsburg.

Herrliches Wetter, Top Events und der Besuch des Augsburger Plärrers wurden zu einem Ereignis der Spitzenklassen. Selbst aggressive Bauwagen konnte das Team an diesem Wochenende nicht stoppen.

Aber der Reihe nach. Gut gelaunt stieg der 21-Mann Trupp in den ICE und düste am späten Nachmittag Richtung Augsburg. Bereits am Abend machte Turbo seinem Namen alle Ehre und siegte souverän beim nächtlichen Poker Event im Sprinttempo.

Am nächsten Tag ging es feucht fröhlich weiter – in der Olympiastrecke „Am Eiskanal“ beim Rafting. Da der Captain bekanntlich zuletzt von Board geht, die SoMa aber keinen hat, entschied sich Coach Rossi direkt als erster das Boot zu verlassen. Sehr vorbildlich.

Die glorreichen Erfolge unserer Helden in den letzten Fahrten mit dem Element Schnee wurden mit dem Element Wasser ganz und gar verfehlt. Dennoch sah man überall strahlende Gesichter. Erst recht beim äußerst schmackhaften Essen im tollen Ambiente der Kälberhalle.

Der Samstag stand dann im Zeichen des Fußballes. Fußball-Golf, mit dem verdienter Sieger Bomber, und ein hartes Turnier im Bubble-Soccer wurden absolviert. Hier kam vor allem der kleine Samson zum Zug und konnte seine vorhandenen Fähigkeiten demonstrieren.

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Diese tollen Events wurden vom Besuch des Augsburger Plärrers am Samstagabend abgerundet, bei dem das ganze Team eine hervorragende Präsenz und Leistung auf die Bierbänke zauberte. Anders als beim Rafting machten hier einige Athleten sogar bei dem Umgang mit dem Element Wasser eine Top Figur:

Auch wenn es schon zum Ritual wird, wollen wir nach dieser sehr erfolgreichen Fahrt dem Reiseleiter Turbo ein großes Lob aussprechen. Mal wieder vielen Dank für ein perfekt verlängertes Wochenende.
Alle freuen sich auf die nächste Tour und sind gespannt, ob die immer höheren Erwartungen erneut erfüllt werden.

Eigentlich stand das 1. Schoppetunier des BSC Schwalbach unter keinem guten Stern für die Soma Eschborn. Neben etlichen Spielern, sagt auch Trainer Rossmann für das Turnier in der Nachbarstadt ab.

Su musste also nicht nur ein Übergangstrainer her, sondern auch noch der zukünftige Nachwuchs ran, um überhaupt spielen zu können.

Von den alten Hasen standen Richard, Wolle, Roberto, Dennis, Lubo und Spielertrainer Thomas Helmer zur Verfügung. Ergänzt wurden sie von Justin Rossmann (evtl. als Spion des Trainers), Matthias, Michi und Tobi.

Gespielt wurde in 2 Gruppen zu je 4 Mannschaften. Die ersten beiden jeder Gruppe spielten dann über Kreuz die Halbfinals.

Die Marschroute wurde von Europameister Helmer schon vor der ersten Partie klar formuliert. Spaß haben stand zwar im Vordergrund, aber ohne klare Regeln geht es eben nicht. So wurde gleich festgelegt, dass nur Bier, Wurst und Apfelwein auf die Kasse gehen. Unnötige Kosten durch Wasser, Cola oder Kuchen waren selbst zu tragen.

Optimal eingestellt ging es also ins Spiel. In der ersten Begegnung wartete der EFC Kiste. Mit viel Abwehr- und Torwartgeschick konnte hier ein 0:0 erzielt werden.

Nach einer langen Pause wartet dann Samsung 2 auf die Truppe in den Soma Eschborn Trikots. Zu erwähnen ist die klare Ansprache an Wolle vor dem Spiel. Laut und energisch macht Helmer hier klar, dass er keine Ausreißer dulden wird.

Die Nachricht kam an. Eschborn zeigt gute Ansätze und war deutlich verbessert. Trotzdem braucht es etwas Glück am Ende. Der 0:1 Rückstand konnte erst in der letzten Spielminute ausgeglichen werden.

In der letzten Vorrundenpartie brauchte es dann einen Sieg zum Einzug ins Halbfinale. Der Gegner der Soma Schwalbach war auf dem Weg dorthin kein ernstzunehmendes Hindernis. Ein nie gefährdeter 2:0 Sieg ebnete den Weg unter die letzten 4.

Im Halbfinale gegen die Soma des BSC Schwalbach dann umgekehrte Verhältnisse. In diesem Spiel führte man 1:0, vergab dann Sekunden vor dem Ende die Entscheidung zum 2:0, lies aber genügend Zeit für einen letzten Konter, mit dem man sich völlig unnötig den Ausgleich einfing.

So musste das 9-Meter-Schiessen also die Entscheidung bringen. Alle Eschborner verwandelten ihre Schüsse souverän. Dennis konnte den letzten Schuss der Schwalbach an den Pfosten lenken und so stand man also überraschend im Finale.

Dort wartete dann wieder der EFC Kiste und erneut endete das Spiel 0:0. Also gleich weiter ins nächste 9-Meter-Schiessen. Dieses Mal schossen einige Somisten leider nicht mehr so genau. Richard scheiterte am Torhüter und Lubo zielte zu genau und traf nur den Pfosten.

So stand am Ende ein respektabler 2. Platz auf der Anzeigentafel. Ein Abschneiden, dass man so vorher sicherlich nicht erwarten konnte.