Der neu gegründete Verein konnte gleich das erste Spiel der jungen Vereinsgeschichte auf der Heinrich-Graf-Sportanlage gewinnen.

Der am Ende souveräne 2:0 Erfolg im Derby gegen die Tura Niederhöchstadt musste aber hart erarbeitet werden und das Spiel der Eschborner ließ noch reichlich Luft nach Oben.

Den Zuschauern, die an diesem Abend den Weg auf die Sportanlage gefunden hatten, zeigte sich eine über weite Strecken überlegenen Mannschaft des FCSE, die dieses Mal aber eine Ihrer größten Stärken vermissen lies.

So war die sonst brutale Abschlusseffektivität an diesem Abend fast nicht zu sehen. Man traf nicht nur 4 Mal Aluminium, sondern verschoss auch noch einen Strafstoss.

Durch das blendende Fluchtlicht war der Schütze von der Pressetribüne leider nicht zu erkennen. Es soll sich aber um einen groß gewachsenen Spieler mit extrem kurzem Haarschnitt gehandelt haben.

Zusätzlich beeindruckte neben Jens Lis auch Asmuth Rossmann in besonderer Manier. Vor dem Spiel noch Trainer, leitete er die erste Halbzeit als Schiedsrichter, um dann in der zweiten Halbzeit als Spieler aufzulaufen.

Während Asmuth in seiner Dreifachrolle wohl noch davon ausging Fußballgeschichte geschrieben zu haben, trat der 1. Vorsitzende Guido auf die große Fußballbühne. Er war in der ersten Halbzeit nämlich noch als Präsident und Spieler dabei, um dann in der zweiten Halbzeit in die imaginäre Kluft des Unparteiischen zu schlüpfen. Knapper Punktsieg an dieser Stelle für Guido. Präsident ist halt am Ende des Tages einfach mehr als Trainer.

Die Geschichte des Spiels ist übrigens schnell erzählt. In der ersten Halbzeit gab es zwei Pfosten- und einen Lattentreffer zu bewundern. Auf Tore warteten alle beteiligten aber vergeblich.

Die fielen dann erst in der zweiten Halbzeit. Der ersten Treffer der Vereinsgeschichte geht auf Scifos Konto, der in der ersten Halbzeit noch den Pfosten traf und beim vergebenen Elfmeter zumindest in der Nähe war. Eine Hereingabe von Stoni sorgte in der Mitte für Unruhe und den Abpraller konnte unsere Nummer 8 dann mit einem strammen Schuss ins Tor befördern.

In eine kleine Drangphase der Tura fiel dann noch das 2:0. Roberto mit einem gezielten Befreiungsschlag auf Stoni, der alleine gegen vier Gegner zum Tänzchen bittet. Den verzweifelten Ruf „Der hat nur nen Linken“ scheint er nicht gehört zu haben, denn in seiner unnachahmlichen Art zieht er links am Verteidiger vorbei, um dann genau mit diesem Linken den Ball über den Torhüter zu schlenzen. Passend zu diesem Abend landete auch dieser Schuss  zuerst am Pfosten, um aber dieses Mal von der Innenseite den Weg ins Netz zu finden.

Danach versuchte es die Tura zwar nochmal und sie kamen auch noch zu zwei guten Gelegenheiten, scheiterten aber an sich selbst, oder an Schlussmann Josch, der seine weiße Weste bis zum Ende verteidigen konnte.

Ein gelungener Auftakt also für den FC Soma Eschborn, für den im Oktober jetzt viele Englische Wochen anstehen. Bleibt zu hoffen, dass sie ihre Effektivität bis dahin wiederfinden.

In diesem Jahr ging die jährliche „Event-Herrenfahrt“ der SoMa Eschborn nach Augsburg.

Herrliches Wetter, Top Events und der Besuch des Augsburger Plärrers wurden zu einem Ereignis der Spitzenklassen. Selbst aggressive Bauwagen konnte das Team an diesem Wochenende nicht stoppen.

Aber der Reihe nach. Gut gelaunt stieg der 21-Mann Trupp in den ICE und düste am späten Nachmittag Richtung Augsburg. Bereits am Abend machte Turbo seinem Namen alle Ehre und siegte souverän beim nächtlichen Poker Event im Sprinttempo.

Am nächsten Tag ging es feucht fröhlich weiter – in der Olympiastrecke „Am Eiskanal“ beim Rafting. Da der Captain bekanntlich zuletzt von Board geht, die SoMa aber keinen hat, entschied sich Coach Rossi direkt als erster das Boot zu verlassen. Sehr vorbildlich.

Die glorreichen Erfolge unserer Helden in den letzten Fahrten mit dem Element Schnee wurden mit dem Element Wasser ganz und gar verfehlt. Dennoch sah man überall strahlende Gesichter. Erst recht beim äußerst schmackhaften Essen im tollen Ambiente der Kälberhalle.

Der Samstag stand dann im Zeichen des Fußballes. Fußball-Golf, mit dem verdienter Sieger Bomber, und ein hartes Turnier im Bubble-Soccer wurden absolviert. Hier kam vor allem der kleine Samson zum Zug und konnte seine vorhandenen Fähigkeiten demonstrieren.

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Diese tollen Events wurden vom Besuch des Augsburger Plärrers am Samstagabend abgerundet, bei dem das ganze Team eine hervorragende Präsenz und Leistung auf die Bierbänke zauberte. Anders als beim Rafting machten hier einige Athleten sogar bei dem Umgang mit dem Element Wasser eine Top Figur:

Auch wenn es schon zum Ritual wird, wollen wir nach dieser sehr erfolgreichen Fahrt dem Reiseleiter Turbo ein großes Lob aussprechen. Mal wieder vielen Dank für ein perfekt verlängertes Wochenende.
Alle freuen sich auf die nächste Tour und sind gespannt, ob die immer höheren Erwartungen erneut erfüllt werden.

Eigentlich stand das 1. Schoppetunier des BSC Schwalbach unter keinem guten Stern für die Soma Eschborn. Neben etlichen Spielern, sagt auch Trainer Rossmann für das Turnier in der Nachbarstadt ab.

Su musste also nicht nur ein Übergangstrainer her, sondern auch noch der zukünftige Nachwuchs ran, um überhaupt spielen zu können.

Von den alten Hasen standen Richard, Wolle, Roberto, Dennis, Lubo und Spielertrainer Thomas Helmer zur Verfügung. Ergänzt wurden sie von Justin Rossmann (evtl. als Spion des Trainers), Matthias, Michi und Tobi.

Gespielt wurde in 2 Gruppen zu je 4 Mannschaften. Die ersten beiden jeder Gruppe spielten dann über Kreuz die Halbfinals.

Die Marschroute wurde von Europameister Helmer schon vor der ersten Partie klar formuliert. Spaß haben stand zwar im Vordergrund, aber ohne klare Regeln geht es eben nicht. So wurde gleich festgelegt, dass nur Bier, Wurst und Apfelwein auf die Kasse gehen. Unnötige Kosten durch Wasser, Cola oder Kuchen waren selbst zu tragen.

Optimal eingestellt ging es also ins Spiel. In der ersten Begegnung wartete der EFC Kiste. Mit viel Abwehr- und Torwartgeschick konnte hier ein 0:0 erzielt werden.

Nach einer langen Pause wartet dann Samsung 2 auf die Truppe in den Soma Eschborn Trikots. Zu erwähnen ist die klare Ansprache an Wolle vor dem Spiel. Laut und energisch macht Helmer hier klar, dass er keine Ausreißer dulden wird.

Die Nachricht kam an. Eschborn zeigt gute Ansätze und war deutlich verbessert. Trotzdem braucht es etwas Glück am Ende. Der 0:1 Rückstand konnte erst in der letzten Spielminute ausgeglichen werden.

In der letzten Vorrundenpartie brauchte es dann einen Sieg zum Einzug ins Halbfinale. Der Gegner der Soma Schwalbach war auf dem Weg dorthin kein ernstzunehmendes Hindernis. Ein nie gefährdeter 2:0 Sieg ebnete den Weg unter die letzten 4.

Im Halbfinale gegen die Soma des BSC Schwalbach dann umgekehrte Verhältnisse. In diesem Spiel führte man 1:0, vergab dann Sekunden vor dem Ende die Entscheidung zum 2:0, lies aber genügend Zeit für einen letzten Konter, mit dem man sich völlig unnötig den Ausgleich einfing.

So musste das 9-Meter-Schiessen also die Entscheidung bringen. Alle Eschborner verwandelten ihre Schüsse souverän. Dennis konnte den letzten Schuss der Schwalbach an den Pfosten lenken und so stand man also überraschend im Finale.

Dort wartete dann wieder der EFC Kiste und erneut endete das Spiel 0:0. Also gleich weiter ins nächste 9-Meter-Schiessen. Dieses Mal schossen einige Somisten leider nicht mehr so genau. Richard scheiterte am Torhüter und Lubo zielte zu genau und traf nur den Pfosten.

So stand am Ende ein respektabler 2. Platz auf der Anzeigentafel. Ein Abschneiden, dass man so vorher sicherlich nicht erwarten konnte.

JensB

Er überstrahlt alles: Jens Lis on fire

Mit einem überzeugenden Auftritt am Mittwochabend konnte sich die Soma des 1. FC Eschborn im Nachbarschaftsduell in Sossenheim klar und deutlich durchsetzen.

Ein Ergebnis das am Ende sicher ein wenig zu hoch ausfiel. Die Jungs aus Eschborner nutzen ihre Chancen aber wieder einmal eiskalt und gnadenlos, während die Gastgeber einfach zu viel ungenutzt liegen ließen.

Als der Ball nach weniger als einer Minute schon im Sossenheimer Tor einschlug, waren alle taktischen Vorgaben über Bord gegangen. Stoni spielt uneigennützig in den Lauf von Christian Bös, der lädt einfach mal flach ab und der Ball landet im Toreck.

Sossenheim war sichtlich geschockt und Eschborn natürlich zufrieden und danach etwas zurückhaltend, so dass dieses furios startende Spiel direkt nach dem Tor spürbar verflachte.

Sossenheim versuchte es gelegentlich über Flanken und Ecken, Eschborn versuchte es über schnelles Umschalten. Dies gelang einmal mehr vorzüglich in der 10. Spielminute. Dieses Mal setzt Wolle mit einem gekonnten Pass den Torjäger vom Dienst in Szene und Stoni lässt sich das nicht nehmen. Sein Heber aus 16 Meter landet hinter dem Torhüter der Heimmannschaft im Netz.

2 Schüsse und 2 Tore, so kennen wir diese Mannschaft und Ihre Qualitäten im Abschluss.

Sossenheim war zwar bemüht, kam aber nicht zu zwingenden Chancen. Die Eschborner spielten jetzt eher auf verwalten. Eine Strategie, die in der Vergangenheit oft zu einem Gegentreffer kurz vor dem Halbzeitpfiff geführt hat.

Auch dieses Mal gab es genug Anlass zur Sorge, denn die Sossenheimer hatten gleich mehrere Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Scheiterten aber an Josch, Frank oder an sich selbst. Auf der anderen Seite gab es nur noch eine Gästechance. Eine Flache Hereingabe von Gastspieler Ovalo da Lima Santos konnte Christian Bös nicht verwerten.

So stand es ein wenig glücklich zur Pause 0:2.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einem Paukenschlag von Christian Bös. Dieses Mal konnte er das Leder aber nicht im Tor unterbringen und scheiterte am Pfosten.

Die Eschborner hatten sich offenbar eine Menge vorgenommen und setzen nach diesem Warnschuss direkt nach. Wieder einmal zeigte sich die besondere Qualität dieser Truppe.

Innerhalb von 2 Minuten versenkten sie mit einem Doppelpack alle Hoffnungen der Platzherren nochmal zurückzukommen. Nach einer soliden ersten Halbzeit konnte sich Ovalo, gut von Richard steil geschickt, auch noch in die Torschützenliste eintragen, als er den Ball geschickt am herauslaufenden Torhüter in die Ecke schob.

Direkt danach dann einer der, vor allem von seinen Mitspielern gefürchteten gelupften Pässe von Roberto. Dieses Mal kommt der Pass aber punktgenau an und Christian Bös stellt souverän auf 0:4.

Spätestens jetzt stand der Sieger hier fest. Die Luft war zwar raus, aber das Tore schießen stellten die Mannschaften trotzdem nicht ein.

Nachdem die Soma Sossenheim zum 1:4 Ehrentreffer kam, hatte der Star der Eschborner seinen Auftritt.

Den punktgenauen Pass in den Lauf nimmt Jens Lis gekonnt mit und stürmt Richtung Tor.

Und was macht man als Keeper, wenn Jens Lis is on fire auf einen zu gerannt kommt?

Genau, man macht einfach sein Tor frei und lässt ihn den Ball mit minus 3 km/h ins Tor befördern.

JensA

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Kurz vor Schluss steht Richard dann noch da, wo ein Torjäger stehen muss. Kann schon mal passieren, wenn man eh viel steht. Ein Schuss von Stoni landet am Pfosten, unsere Nummer 13 verwandelt den Abpraller eiskalt zum Endstand 1:6.

So endete das letzte Spiel vor der Sommerpause mit einem Sieg und der Erkenntnis, dass die Stürmer im Moment einfach nicht aufzuhalten sind und dass Jens eine verdammt coole Socke ist.

Werner, ich liebe Dich.

Mittwochabend, Nieselregen und ein neues Sportgelände konnte die SoMa Eschborn nicht davon abhalten ihr erstes Euro League Qualifikationsspiel in Hessen Massenheim zu gewinnen.

Am Ende stand ein ungefährdeter 1:4 Auswärtssieg auf der Anzeigentafel.

Coach Rossi packte wieder in die Zauberkiste und setzte Wunderkind Lisl zunächst auf die Bank. Die Mitgereisten Fans machten ihren Ärger Luft, kletterten auf die Zäune und „Trainer raus“-Rufe waren noch das harmloseste, was man im weiten Rund hören konnte.

Immerhin rutschte dafür der nur für die Euro League Spielberechtigte Gastspieler Benny Becker ins Team – und erzielte ganz entspannt drei Tore!!!! in seinem ersten Einsatz des Jahres 2016.

Vor der Pause das 0:1 sowie das 0:2.

Nach dem Wechsel machte Roberto seinen Hattrick komplett. Drittes Foul = dritter Elfmeter. Kontakte zum Café King und Ante S. lassen sich nun wohl nicht mehr leugnen.

Anschlusstreffer zum 1:2 dank dem Elfmetertor mitten in der zweiten Halbzeit.

Es kam etwas Unordnung ins Spiel der Gäste, aber AbwehrHÜHNE „der klaane Ressel“ weckte alle wieder auf mit einem gezielten Volltreffer aus einem Meter an die Birne von Katze Josch.

Anstatt dem 2:2 kam es wie geplant zur Einsicht bei allen SoMa Eschborn Akteuren, dieses Spiel ordentlich zu beenden.

Der eingewechselte Lisl beruhigte seine Anhänger mit einer Linken Klebe zum 1:3. Kurz danach ließ Benny es sich dann nicht nehmen, den in die Gasse sprintenden Ressel zu ignorieren und lupfte den Ball stattdessen lieber direkt in die Maschen aus 30 Metern zum Endstand.

Fröhliche Gesichter und hämisches Lachen dadurch auf der Auswechselbank.

Zufrieden und geschont reisten die Helden nach Bier und Fleischkäse wieder zurück, um sich auf den Kick nächsten Samstag gegen die EX-SGE-Profis vorzubereiten.