„Der Star ist die Mannschaft“, diesen Satz prägte der ehemalige Bundestrainer Hans-Hubert „Berti“ Vogts nach dem Gewinn des EM-Titels 1996 in England. Lange war dieser Ausdruck ganz unten in der Fußball-Wortschatzkiste zu finden, gestern Abend aber war er passender denn je.

Mit einer sehr überzeugenden und kompakten Mannschaftsleistung gelang dem FC Soma Eschborn ein nie gefährdeter und restlos überzeugender Sieg bei der Tura Niederhöchstadt. Wenn man versucht einen Spieler herauszuheben, weiß man gar nicht wo man anfangen soll. In der Innenverteidigung sorgten Jens und Guido in der ersten Halbzeit nicht nur für einen geregelten Spielaufbau, sie ließen außerdem nur einen einzigen gefährlichen Schuss der Hausherren zu. Dennis war lange auf zu Null Kurs, musste dann aber kurz vor Schluss doch einmal hinter sich greifen.

Auf rechts zauberten Richard und Jörg B. und zeigten ein bisher nie dagewesenes Zusammenspiel und Spielverständnis. Auf der Gegenseite zeigte Jörg F. sein wohl bestes Spiel im Dress der Eschborner und nur der Pfosten verhinderte einen Torerfolg in der ersten Halbzeit. Unterstützt wurde er von Christian Bös, der fast die gesamte Spielzeit unterwegs war, sich immer wieder anbot und versuchte das Spiel schnell zu machen. Aus dem Spiel war er trotz einiger Chancen zwar nicht erfolgreich, er erzielte aber per Handelfmeter das 0:1

Die Mittelfeldzentrale war an diesem Abend eine absolute Macht. Wollen und Frank gewannen Zweikämpfe, beruhigten und sortierten das Spiel, gaben keinen Ball verloren und beide legten die mit Abstand größte Distanz aller Akteure zurück.

In der Spitze standen die beiden etatmäßigen Stürmer Stoni und Mo in der Anfangsformation. Stoni ließ sich immer wieder fallen, forderte Bälle und war so gern gesehene Anspielstation seiner Teamkameraden. Seine beiden Tore zum 0:2 und 0:4 waren die logische Konsequenz einer engagierten Leistung.

Sein Sturmpartner Mohcin konnte sich zwar nicht in der Torschützenliste eintragen, sein Beitrag zum Sieg war aber trotzdem enorm. Er bereitet das zwischenzeitliche 0:3 durch Frank durch einen schönen Querpass vor und holte außerdem viele verlorene Bälle zurück.

In der zweiten Halbzeit gab es dann einige Wechsel, Asmuth fügte sich nahtlos in die Innenverteidigung ein, Martin und Thommy übernahmen die Außenpositionen und auch Eric kam zu seiner Chance im Mittelfeld. Leider blieb ihm nicht viel Zeit sich in Szene zu setzen, da er sich in einem Zweikampf am Knie verletzte. Mit einer ersten Diagnose ist er morgen zu rechnen, egal was es ist, wir wünschen gute Besserung.

Wenn man also an diesem Abend etwas kritisieren will, dann wohl nur das zwar wunderschön erzielte, aber unterm Strich natürlich unnötige Tor zum 1:4 und darüber hinaus die Chancenverwertung und das fehlende Auge für den letzten entscheidenden Pass. Doch das ist sicherlich jammern auf ganz hohem Niveau.

Berti Vogts war gestern übrigens nicht auf dem Sportplatz, trotzdem hätte er sicher eine eindeutige Antwort auf die Frage gewusst, wer gestern der Star auf dem Platz war.

Asmuth und Holli teilen sich den Pott bei der diesjährigen SoMa Pokerchampionship.

In einem sehr disziplinierten Main Event gingen 15 Spieler an den Start und hielten sich in ihrer Spielweise erstaunlicherweise sehr zurück.

Es dauerte ziemlich lange bis der erste Spieler Namens Jörg B. eliminiert wurde, der dank der gewohnten tollen Verpflegung dennoch auf seine Kosten gekommen ist.


Mit zwei Fragwürdigen Calls im Laufe des Turnieres bewies Asmuth entweder einen sehr guten Riecher oder wollte einfach nur sein Glück herausfordern - wie auch immer – es gelang ihm damit den Final Table zu erreichen und sogar im Heads up auf Holli zu treffen.

Hier lag Holli vorne, bis Asmuth sein erstes All-in gewinnen konnte. Danach einigten sich beide Spieler den Pot zu teilen.

Nach Protesten im Nachhinein, soll diese Teilung nicht mehr möglich sein. Wir sind gespannt, ob die Turnierleitung dieses Vorhaben zur nächsten

Umsetzen wird.

FC SoMa Eschborn weiter erfolgreich, aber nicht mehr ungeschlagen.

In den vergangenen Wochen standen für die Fußballer des FC SoMa Eschborn mehrere Spiele sowie das erste Kleinfeldturnier der Saison auf dem Programm.

In den Heimspielen gegen die SG Sossenheim, SF Vockenhausen und Germania 94 Frankfurt konnten deutliche Siege eingefahren werden, während es beim ersten Auftritt auf gegnerischem Boden gleich die erste Niederlage setzte.

Die Ergebnisse im Überblick:

24.04.17 Eschborn – SG Sossenheim 9:3

[Torschützen: Bös (3), Amorim (2), Bououd (2), Steiner (2)]

28.04.17 SG Oberliederbach – Eschborn 6:3

[Torschützen: Amorim, Bös, Rossmann R.]

08.05.17 Eschborn – SF Vockenhausen 7:1

[Torschützen: Becker (3), Amorim (2), Bruß, Bös]

29.05.17 Eschborn – Germania 94 Ffm 9:3

[Torschützen: Becker (4), Steiner (4), Bös]

Am 06.05. fand das traditionelle Kleinfeldturnier der SG Oberliederbach statt. Im Tor ersetzte Guido Hirschhäuser den etatmäßigen Schlussmann Brzoska. Und auf dem Feld feierte Hans Klischat ein erfreuliches Comeback im SoMa-Trikot.

Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen kamen die Eschborner mit einem Sieg im ersten Spiel gleich gut ins Turnier. Gegen die Mannschaft von Kelkheim Classique gelang ein souveräner 2:0 Erfolg.

Der Gastgeber war dann im zweiten Spiel der Gegner. Nach Chancen sicherlich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Oberliederbach aber mit 0:2 das bessere Ende für sich

behielt. Im dritten und letzten Gruppenspiel stand Eschborn dann dem SV Leiningen gegenüber. Gegen den Teilnehmer aus der Nähe von Koblenz, verspielte Eschborn

eine komfortable 4:0 Führung beinahe noch. Dem pünktlichen Schlusspfiff war es zu verdanken, dass es zum Schluss bei einem 4:3 für Eschborn blieb.

Im Viertelfinale trafen die Eschborner auf ihren persönlichen Turnier-Angstgegner, Rödelheim Tradi. Mit einer starken Leistung und einem verdienten 2:1 wurde aber auch

diese Hürde genommen. Im Halbfinale stand es gegen Germania Weilbach lange Zeit 1:1, ehe Trainer Asmuth Rossmann mit seinem ersten und einzigen Turnier-Treffer das Ergebnis auf 2:1 stellte.

Nach langer Zeit stand die Eschborner Mannschaft somit wieder in einem Turnier-Finale. Gute Gegner hatte man bis dahin auf der Strecke gelassen – gleiches galt aber

leider auch für die eigenen Kräfte. Mit leeren Akkus war den Eschborner Akteuren im Endspiel gegen Rot-Weiß Frankfurt der Kräfteverschleiß deutlich anzusehen. Das leider

sehr einseitige Finale endete verdient 0:4 für die Frankfurter.

Am Ende steht ein toller Erfolg des Teams, das zu den guten Ergebnissen auf dem Großfeld passt.

Beim Turnier eingesetzt wurden: Guido Hirschhäuser, Asmuth Rossmann, Hans Klischat, Eric Huber, Jens Lis, Frank Ressel, Olavo Amorin, Hasan Kurt und Thorsten

Steiner.

Steiner zählte mit insgesamt fünf Toren zu den treffsichersten Spielern des Turniers.

Trainer Asmuth hatte ein knüppelhartes Programm für seine Männer auf den Terminplaner geschrieben. Es begann mit dem Kleinfeldturnier in Marxheim, gefolgt direkt am nächsten Tag von einem weiteren Turnier in Sossenheim und dann zum Abrunden der Turniererfahrung noch ein Auftritt in Köppern.

In allen Turnieren wurde wild rotiert, trotzdem war das Ergebnis immer das gleich, die FC Soma Eschborn wurde bei allen 3 Turnieren Dritter.

Nach einem ganzen Tag Regeneration wartete dann noch die Soma des FC Sulzbach zum Heimspiel am Montagabend auf die Truppe aus Eschborn.

Die folgende Aufstellung liest sich auf den ersten Blick wirklich gut: Josch im Tor, davor Lisl, Rolf, Guido und Sascha, im Mittelfeld Wolle, Frankie, Benny und Scifo und ganz vorne drin dann Stoni und Lubo. Das einzige Problem dabei, das ist die Aufstellung aus Spielern, die alle abgesagt hatten. Amsuth musste insgesamt auf 16 Spieler verzichten.

Trotzdem stand am zum Anpfiff eine zumindest quantitativ schlagkräftige Truppe auf dem Feld. Es ging auch gleich richtig gut los, keine Minute war gespielt, da hatte Mo die große Chance die Führung zu erzielen. Leider blieb es eine der ganz wenigen Chancen an diesem Abend. Zu groß wog der Ausfall der Kreativzentrale um Wolle und Frank.

Im Laufe der zweiten Halbzeit hatte Jörg eine Kopfballchance nach einer Ecke, ansonsten tauchte Eric mit „c“ noch zweimal vorm gegnerischen Kasten auf, viel mehr konnten sich die Eschborner an diesem Abend nicht erarbeiten.

In der Rückwärtsbewegung leistete man sich Ballverluste, Fehlpässe und Stellungsfehler, so dass die agilen Gäste aus Sulzbach das Spiel die meiste Zeit im Griff hatten. So kann man durchaus festhalten, dass das 0:5 (0:2) am Ende des Tages auch in dieser Höhe verdient ist. Die erste Heimniederlage der Saison brachte also zusätzlich auch noch das erste zu Null. Allerdings nicht so, wie man sich das eigentlich wünscht.

Bleibt zu hoffen, dass am kommenden Montag beim Auswärtsspiel gegen die Tura Niederhöchstadt einige der verletzten, verschollenen, ausgewanderten, verreisten oder kinderbetreuenden Spieler zurückkehren werden. Dann werden wir sicherlich einen anderen Auftritt unserer Jungs sehen, das hat Asmuth schon versprochen.

... überzeugender Heimsieg gegen SF Vockenhausen.

Nach der ersten Saisonniederlage beim Auswärtsspiel gegen die SG Oberliederbach war Wiedergutmachung angesagt. Die ersatzgeschwächte Mannschaft des FC Soma Eschborn traf im Heimspiel am Montag auf die Truppe aus Vockenhausen.

Mit Werner, Sascha, Mo, Stoni, Jens, Scifo und Guido fehlten den Jungs von Trainer Rossmann gleich eine Menge von Leistungsträgern. Dies zwang den Coach dazu die gesamte Abwehr umzubauen. Wieder einmal kam die umstrittene Dreierkette zum Einsatz.

Doch um es gleich vorweg zu nehmen, dieses Mal gelang das Experiment, die Hintermannschaft stand grundsolide und musste nur einen einzigen Gegentreffer hinnehmen. Doch auch dieser eine Treffer hinterließ einen traurigen Eschborner. Josch „die Katze“ hatte sich ernsthafte Hoffnungen gemacht ohne Gegentreffer vom Platz zu gehen.

In der Offensive gab es an diesem Abend allerdings nur strahlende Gesichter. Nach einem etwas holprigen Start, der keine klare Feldvorteile brachte, steigerten sich die Platzherren im Laufe der Partie deutlich, so sprang am Ende ein, auch in dieser Höhe, nicht unverdienter 7:1 Sieg heraus.

Herausragender Spieler an diesem Abend war ohne Zweifel Benny. Zwar kam er handgemessen nur auf eine Laufleistung von 1034 Meter, konnte seinen Abend aber trotzdem durch die Treffer zum 3:0, 6:1 und 7:1, sowie die Vorlage zum 4:0 krönen.

Dieses 4:0 war aber noch aus einem anderen Grund ein absolutes Highlight. Benny hatte einen Eckstoss direkt auf den Kopf von Jörg Bruss getreten, der wuchtige Außenspieler ließ sich diese Chance nicht nehmen, er stand förmlich in der Luft und nickte punktgenau neben den Pfosten ein.

Für Jörg ein seltener Moment, er überlegte auch direkt, ob es damit getan wäre sich einfach nur auswechseln und feiern zu lassen, oder ob ein spontanes Karriereende vielleicht sogar dem Moment noch angemessener wäre.

Die weiteren Treffer für den FCSE erzielten Bös und Olavo (2). Letzter wird den Verein am Monatsende Richtung Brasilien verlassen. Kassenwart Jens hat zwar versucht alles rauszuholen, mit dem Angebot aus Südamerika konnte er am Ende aber einfach nicht mithalten. Wir wünschen Olavo alles Gute für seine Zukunft und werden ihn sportlich und menschlich vermissen.