... überzeugender Heimsieg gegen SF Vockenhausen.

Nach der ersten Saisonniederlage beim Auswärtsspiel gegen die SG Oberliederbach war Wiedergutmachung angesagt. Die ersatzgeschwächte Mannschaft des FC Soma Eschborn traf im Heimspiel am Montag auf die Truppe aus Vockenhausen.

Mit Werner, Sascha, Mo, Stoni, Jens, Scifo und Guido fehlten den Jungs von Trainer Rossmann gleich eine Menge von Leistungsträgern. Dies zwang den Coach dazu die gesamte Abwehr umzubauen. Wieder einmal kam die umstrittene Dreierkette zum Einsatz.

Doch um es gleich vorweg zu nehmen, dieses Mal gelang das Experiment, die Hintermannschaft stand grundsolide und musste nur einen einzigen Gegentreffer hinnehmen. Doch auch dieser eine Treffer hinterließ einen traurigen Eschborner. Josch „die Katze“ hatte sich ernsthafte Hoffnungen gemacht ohne Gegentreffer vom Platz zu gehen.

In der Offensive gab es an diesem Abend allerdings nur strahlende Gesichter. Nach einem etwas holprigen Start, der keine klare Feldvorteile brachte, steigerten sich die Platzherren im Laufe der Partie deutlich, so sprang am Ende ein, auch in dieser Höhe, nicht unverdienter 7:1 Sieg heraus.

Herausragender Spieler an diesem Abend war ohne Zweifel Benny. Zwar kam er handgemessen nur auf eine Laufleistung von 1034 Meter, konnte seinen Abend aber trotzdem durch die Treffer zum 3:0, 6:1 und 7:1, sowie die Vorlage zum 4:0 krönen.

Dieses 4:0 war aber noch aus einem anderen Grund ein absolutes Highlight. Benny hatte einen Eckstoss direkt auf den Kopf von Jörg Bruss getreten, der wuchtige Außenspieler ließ sich diese Chance nicht nehmen, er stand förmlich in der Luft und nickte punktgenau neben den Pfosten ein.

Für Jörg ein seltener Moment, er überlegte auch direkt, ob es damit getan wäre sich einfach nur auswechseln und feiern zu lassen, oder ob ein spontanes Karriereende vielleicht sogar dem Moment noch angemessener wäre.

Die weiteren Treffer für den FCSE erzielten Bös und Olavo (2). Letzter wird den Verein am Monatsende Richtung Brasilien verlassen. Kassenwart Jens hat zwar versucht alles rauszuholen, mit dem Angebot aus Südamerika konnte er am Ende aber einfach nicht mithalten. Wir wünschen Olavo alles Gute für seine Zukunft und werden ihn sportlich und menschlich vermissen.