Eine Winterausgabe der erfolgreichen SoMa Poker Series fand im Dezember erneut in den Hallen des Erlebnisshauses statt. Hausherr Gehrke und Organisator Res hatten es wieder einmal geschafft, 15 Experten aus dem Kartenspielgewerbe, an zwei  Tischen zu versammeln. Skatgrößen wie unser Ex-Präsi Turbo, der Mann der alles steuern kann Holli, berühmte online Amateure wie Bomber und Lisl, sowie 11 weitere zum Teil Neulinge auf dem Gebiet des Glücksspiels.

 Zum Start gab es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Für einen kleinen Eigenanteil durfte gegessen und getrunken werden was die Küche hergab.

Dann ging es per Losentscheid an die Tische. Die Blinds starteten bei 25/50 und wurden jeweils nach 20 Minuten erhöht.

Blitzstart an Tisch 1: Brussario hatte die Auslosung noch nicht richtig verdaut (musste links von Lisl dem Hypnotiseur sitzen), da kam es schon zum Showdown. All-in – Lisl reist das Ruder mit der letzten Karte auf dem River herum und Brussario nimmt den ersten Re-Buy.

Nach ca. 1 Stunde gab es die letzte Möglichkeit sein Chip Kontingent via Re-buy aufzustocken.

An Tisch 2 zog besonders ein Spieler die Aufmerksamkeit des nicht vorhandenen Publikums auf sich. Beinahe vermummt und mit Sonnenbrille war vielen lange nicht klar wer hinter diesem bereits in der Anfangsphase aggressiv spielendem Player steckte. Zunächst glaubte man ein Profi von pokerstars.com hätte sich eingeschleust. Aber nach ein paar Runden war klar, dass es keinesfalls ein Profi sein kann.

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Nach einer Pause ging es nun langsam in die heiße Phase, die Blinds lagen nun bei 300/600 und einer nach dem anderen Suchte sein Heil im „All-in“. Verschiedene Akteure verabschiedeten sich. Die Tische wurden immer wieder angeglichen und nach nicht ganz 2,5 Stunden hatte sich der Final Table herauskristallisiert u.a. mit den beiden Vorjahresgewinnern Bomber und Res, dazu Geheimfavorit Lisl und die Jungspunde Chrissi mit seinem (zu diesem Zeitpunkt noch) besten Freund Carlos, sowie ebenfalls an Tisch 1 gestarteter „Thomas - der Lange“.  Dazu kam noch von Tisch 2 der Außenseiter Richie.

Das Finale ist kurz gesagt wieder mal der Beweis, dass Poker kein Glücksspiel ist sondern nur aus reinem Können besteht. Wie auch schon sein erstes All-in reichten Lisl am Final Table lediglich ZWEI weitere All-in, die er souverän und ganz entspannt jeweils nur dank der RIVERCARD für sich entscheiden konnte, anstatt lautlos vom Tisch zu schleichen.

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