„Oktoberfest könne mir a“, grölt Holli im Lederhosenoutfit und hebt sein Maß Bier. Längst hat er den Biertisch zur Tanzfläche umfunktioniert. Mit seinem durchaus lauten Kommentar fällt er überhaupt nicht auf – aber das verwundert bei der SoMa Eschborn niemanden. Immerhin feiern in dem mit blau-weiß karierten Girlanden und bayerischem Kranz dekorierten Partyzelt des Kronenhofs am späten Samstagabend alle so wild, dass der Begriff „zünftig“ mehr als angemessen scheint.

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 Dabei hatte der Abend durchaus ein bisschen ruhiger angefangen und wiegte solche, die es beschaulicher mögen, zunächst in trügerischer Sicherheit. Allerdings ging’s von Minute zu Minute bedeutend lauter zu, als sich das wohl viele zunächst vorgestellt hatten. Das zeigte sich bereits beim ersten Auftritt der Gruppe „Reinheitsgebot“, die das Publikum schon mal anheizten. Nachdem die Band die Bühne erobert hatte, gab es Festzelt-Stimmung satt, und zwar mit Hits der vergangenen Jahrzehnte, von Major Tom über die BeeGees bis hin zu Helene Fischer und einer Runde Bob fahren. Die stark vertretene SoMa Eschborn trug ihren Anteil zur „Kronenhof-Wiesn“ großartig bei.

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Das war so cool, dass selbst der kurze Absturz eines Mitgliedes von der „Tanzfläche“ nicht für großartiges Aufsehen sorgte und es so auch weiterhin nicht bei zurückhaltendem Geschunkel blieb.

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